Erfahrungen eines Amazon Kunden mit einem Welcon Rockstar Boxspringbett

"Nachdem ich schon seit geraumer Zeit in meinem bisherigen Bett nicht mehr richtig schlafen (auch bedingt durch Kalkschulter) konnte und mit Kreuzschmerzen (im sogenannten Iliosakralgelenk) aufgestanden bin, war ein neues Bett fällig. Ein Boxspringbett sollte es nach allem, was man darüber so lesen konnte, sein.
Letztendlich bin ich bei diesem hängengeblieben, nicht zuletzt wegen der durchgängig positiven Rezensionen der "Rockstar"-Betten. Finde ich zwar von der Namensgebung etwas angeberhaft, aber wenn man gut drauf liegt, ists ja egal.
Der attraktive Einführungspreis der "Limited Edition" mit TTF in der Matratze und dem Untergestell von 1199.- € hat mich schwach werden lassen. Wobei ich wenig Vergleichsmöglichkeiten hatte, ich hab mich eigentlich nur durchs WWW gewühlt, die Tour durch Möbelhäuser habe ich mir erspart.
Übrigens, die Designfüße in "Edelstahloptik" sind silber lackierte Holzfüße. Macht ja eigentlich nichts, hat aber optisch als auch sonst rein gar nichts mit Edelstahl zu tun. Bitte spart euch solch großspurige Werbetexte, denn ihr habt es nicht nötig.
Also schwups bestellt, und im Eifer des Gefechtes war bei Amazon noch die Lieferadresse meines Arbeitsplatzes eingetragen. Hab ich aber erst gemerkt, als die Versandbestätigung kam.
Da ich dort für gewöhnlich kein Bett benötige, gleich am nächsten Tag bei Welcon angerufen, mit der Bitte um Änderung. Das wurde mir auch zugesichert. Ich wollte auf Nummer sicher gehen, und habe mich beim Spediteur durchtelefoniert, bis ich an der richtigen Stelle war, und ja, die Adresse war abgeändert worden.
So kam am Freitag gegen 11.00 Uhr (war mein Wunschtag, da ich sowieso freigenommen hatte), die Spedition mit 7,5 Tonner und den vier Packstücken auf einer Europalette an. Meine Bitte, mir zu helfen, die Teile mit in den Hauseingang zu stellen, konnte der Fahrer nicht entsprechen (auch nicht gegen Trinkgeldangebot), da seine Tour offensichtlich minutengenau durchgetaktet ist. Aber zumindest stand die Palette direkt an der Haustür, und irgendwie habe ich es alleine geschafft, die vier Einzelteile in den Hausgang zu hieven. Jedes Teil ist drei mal verpackt gewesen, Folie, Schaumfolie und nochmal Folie, an den Ecken jeweils Schoner aus Karton. Am Ende hat man also vier Mülltüten voll Folie und eine Europlatte übrig, dafür aber auch ein unbeschädigtes Bett.
Also ausgepackt, schon mal die Untergestelle hingestellt und die Rückwand an die Wand gelehnt (muss man zu zweit montieren, d.h. von oben in Schienen hinein heben). Hier noch der Hinweis, der erst in der Din A4 Aufbauanleitung steht, das Kopfteil MUSS an einer Wand stehen. Bei mir kein Problem, aber wer zum Beispiel das Kopfende an einer Aussenwand hat, kann evtl. Probleme mit Wandfeuchte/Schimmel bekommen.
Dann müssen die Untergestelle an der Unterseite mit einer Metallklammer verbunden werden (am Fußende), damit sie nicht auseinander driften.
Das geht am besten, wenn man mit einem Spanngurt oder Schraubzwinge an den inneren Füßen die Betteile etwas zueinander führt.
Oberen Matratzenteil draufgelegt, dann den Topper, fertig!
Riecht erst mal alles noch recht neu, aber nur nach frischem Holz, also nicht unangenehm.
Übrigens hatten wir uns für die Farbe Beige entschieden und nicht bereut, schaut sehr freundlich und hell aus. Der Stoff wirkt robust und die Verarbeitung allgemein gefällt.
Dann kam die erste Nacht, und ich bin sehr gut erholt und schmerzfrei aufgestanden!
Ich bin gerne bereit, über Langzeiterfahrung zu berichten, sobald ich sie habe."


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